Was darf man im Ayurveda nicht essen?

von | Sep 22, 2022 | Ernährung | 0 Kommentare

Deckblatt - Fragst du dich? Was darf man im Ayurveda nicht essen?

Was darf man im Ayurveda nicht essen und warum nicht?

Herzlich willkommen zu meinem Blogbeitrag zum Thema Ayurveda und Ernährung. In diesem Beitrag werde ich dir detaillierte Informationen darüber geben, was man im Ayurveda nicht essen oder in seiner individuellen Ernährung achtsam einsetzen sollte.

Bevor ich die Frage „Was darf man im Ayurveda nicht essen?“ beantworte möchte ich dir gerne den wesentlichen Unterschied zu anderen Sichtweisen zum Ernährung und Gesundheit vorstellen. Im Ayurveda werden alle Themen und Fragestellungen, so auch die Frage zur Ernährung, immer sehr individuell dem Konstitutionstyp des einzelnen Menschen entsprechend beantwortet. Es gibt im Ayurveda keine pauschalisierte Antwort auf eine Frage.

Warum ist das so? Im Ayurveda werden drei verschiedene Konstitutionstypen, auch Doshas genannt, unterschieden: Vata, Pitta und Kapha. Jeder dieser Doshas hat bestimmte Eigenschaften und Präferenzen in Bezug auf Ernährung, die individuell auf den jeweiligen Konstitutionstyp abgestimmt werden sollten.

  1. Vata-Konstitution: Menschen mit einer Vata-Konstitution haben oft eine schlanke Statur, trockene Haut und neigen zu Nervosität und Unruhe. Im Hinblick auf die Ernährung wird empfohlen, warme und feuchte Nahrungsmittel zu sich zu nehmen, um das trockene und kalte Element von Vata auszugleichen. Dazu gehören zum Beispiel gekochte Gemüse, warme Suppen, warme Milch und Tee. Scharfe, bittere und adstringierende Lebensmittel sollten vermieden werden.
  2. Pitta-Konstitution: Menschen mit einer Pitta-Konstitution haben oft eine mittlere Statur, eine empfindliche Haut und können hitzig und wettbewerbsorientiert sein. Im Hinblick auf die Ernährung wird empfohlen, kühlende und beruhigende Nahrungsmittel zu sich zu nehmen, um das hitzige Element von Pitta auszugleichen. Dazu gehören zum Beispiel bitteres Gemüse, süße Früchte, Kümmel und Koriander. Scharfe, saure und salzige Lebensmittel sollten vermieden werden.
  3. Kapha-Konstitution: Menschen mit einer Kapha-Konstitution haben oft eine kräftige Statur, eine weiche Haut und neigen zu Trägheit und Schwere. Im Hinblick auf die Ernährung wird empfohlen, leichte und trockene Nahrungsmittel zu sich zu nehmen, um das schwere Element von Kapha auszugleichen. Dazu gehören zum Beispiel grünes Gemüse, scharfe Gewürze, Ingwer und Zimt. Schwere, fettige und süße Lebensmittel sollten vermieden werden.

Jedoch gibt es nur sehr selten den reinen Vata, Pitta oder Kapha Menschen. In der Regel verfügen wir Menschen über eine individuelle Mischkonstitution aus den drei Doshas (Vata, Pitta, Kapha) und somit auch über unterschiedliche Empfehlungen welche Nahrungsmittel für den jeweiligen Körper am besten geeignet sind.

Es ist also wichtig, sich bewusst zu sein, dass jeder Mensch individuell ist und es keine „richtige“ Ernährung für alle gibt und somit kann es im Ayurveda auch keine generellen Verbote zur Ernährung sondern nur auf den individuellen Konstitutionstyp ausgerichtete Empfehlungen geben.

Für einen Teil der Nahrungs- und Genussmittel ist jedoch auch der Konsum für alle Konstitutionstypen schädlich und somit zu vermeiden. Um eine optimale Gesundheit und Vitalität zu erreichen, sollten im Ayurveda diese Nahrungs- und Genussmittel vermieden werden. Diese Nahrungs- und Genussmittel können die Doshas aus dem Gleichgewicht bringen und zu verschiedenen Gesundheitsproblemen führen.

  Was darf man im Ayurveda also nicht essen?

Fleisch und Fisch: Im Ayurveda wird empfohlen, auf Fleisch und Fisch zu verzichten oder diese in gewissen Situationen wie z.B. Aufbauphasen sehr dosiert zu essen, da diese Nahrungsmittel schwer verdaulich sind und den Körper mit Toxinen belasten können. Stattdessen sollten pflanzliche Proteinquellen wie Hülsenfrüchte, Nüsse und Samen bevorzugt werden.

  Milchprodukte: Milchprodukte wie Käse, Joghurt und Quark sollten im Ayurveda vermieden werden, da sie den Körper übersäuern und das Verdauungssystem belasten können. Stattdessen sollten alternative Milchquellen wie Mandel-, Hafer- oder Kokosmilch verwendet werden.

  Raffinierter Zucker: Raffinierter Zucker kann im Ayurveda zu einem Ungleichgewicht im Blutzuckerspiegel führen und den Körper mit Toxinen belasten. Stattdessen sollten natürliche Süßungsmittel wie Honig oder Stevia verwendet werden.

  Künstliche Zusatzstoffe: Im Ayurveda werden künstliche Zusatzstoffe wie Farbstoffe, Konservierungsmittel und Geschmacksverstärker vermieden, da sie den Körper belasten und das Verdauungssystem beeinträchtigen können. Stattdessen sollten natürliche Nahrungsmittel ohne Zusatzstoffe bevorzugt werden.

  Koffein und Alkohol: Koffein und Alkohol sollten im Ayurveda vermieden werden, da sie das Nervensystem belasten und zu einer Überstimulation führen können. Stattdessen sollten beruhigende Getränke wie Kräutertees oder Wasser mit Zitronensaft bevorzugt werden.

Zusammenfassung: Im Ayurveda wird eine Ernährung empfohlen, die auf die individuelle Konstitution abgestimmt ist. Um eine optimale Gesundheit und Vitalität zu erreichen, sollten bestimmte Nahrungsmittel vermieden werden. Fleisch und Fisch, Milchprodukte, raffinierter Zucker, künstliche Zusatzstoffe, Koffein und Alkohol können den Körper belasten und zu verschiedenen Gesundheitsproblemen führen.

Ich hoffe, dass dir dieser Beitrag geholfen hat, deine Ernährung im Sinne des Ayurveda zu optimieren. Wenn du weitere Fragen hast, zögere nicht, mich zu kontaktieren.

Zur Beantwortung deiner Fragen können wir gerne ein kostenloses Erstgespräch vereinbaren. Wenn dir der Blog-Beitrag gefallen hat, hinterlasse gerne einen Kommentar und empfehle meine Seite weiter.

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